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05 | 01 | 2012

Schneeschieber für Photovoltaik-Anlage.

Geschrieben von um 21:14 Uhr

Ein Erfahrungsbericht.

Ich hatte ja bereits an dieser Stelle von meiner schneebedeckten PV-Anlage berichtet.

Natürlich ist im Winter, wenn der Himmel meist bedeckt und düster ist, der Wirkungsgrad einer PV-Anlage sowieso nicht der Beste und der monetäre Ausfall beträgt bei so einer kleinen Anlage wie unserer nur ein paar wenige Euro.
Trotzdem ist es ärgerlich, wenn aufgrund einer geschlossenen Schneedecke die Produktion des kostbaren Stroms komplett stillsteht.
Doch wie soll man den Schnee entfernen? Die einfachste Variante ist der Einsatz eines Schneeschiebers an einer ausziehbaren Teleskopstange.

So eine Teleskopstange kann darüber hinaus auch im nächsten Frühjahr zur Reinigung der Anlage dienen um evtl. Verunreinigungen und Ablagerungen zu beseitigen.
Es existieren Studien, nach denen verschmutzte Photovoltaik Anlagen bis zu 13% ihrer ursprünglichen Leistung verlieren können. Also sollte es im Interesse eines jeden Photovoltaik-Anlagen-Betreibers liegen, seine Module hin und wieder von Staub und anderen Verunreinigungen (Pollen, Vogelkot, etc…) zu reinigen. Also werde ich den Test machen.

Leider sind die meisten im Handel erhältlichen Teleskopstangen nicht auf solch große Entfernungen ausziehbar (Bei der Anlage auf unserem Einfamilienhaus benötige ich bereits eine Länge von ca. 12 Metern, damit ich auch die obersten Module gut erreichen kann).

Nach kurzer Internet-Recherche habe ich einen Online-Shop gefunden, der genau hierfür passende Teleskopstangen in vielen Längen anbietet.

Auf www.wischmop-shop.de, dem Online Shop der Axis24 GmbH, finden sich alle Arten von professionellen Reinigungsgeräten. Die Teleskopstangen gibt es im Shop in zwei Ausführungen:
Mit oder ohne Wasserführung.

Ich habe mich für eine 12m lange Wasserteleskopstange entschieden. So bin ich für´s kommende Frühjahr bestens ausgestattet, wenn ich das Teil zu Reinigungszwecken einsetzen will.
Dazu gibt´s noch einen Schneeschieberaufsatz mit Gummilippe.

Derzeit soll der primäre Einsatzzweck das Schneeräumen auf den Modulen sein, im Frühjahr und im Sommer wird die Teleskopstange dann zum Wischmop umfunktioniert und zum Reinigen der Anlage benutzt.

Die hier angebotenen Teleskopstangen sind aus Aluminium und lassen sich im Gegensatz zu den im Baumarkt erhältlichen “Plastikteilen” auch auf die stattliche Länge von bis zu 16 Metern ausziehen. Die mir gelieferte, 12 Meter lange Teleskopstange machte von Anfang an aufgrund der besonderen Konstruktion einen äußerst soliden Eindruck und sie ist genau das, was ich suchte.

Geliefert wurden die beiden Teile (Teleskopstange und Schneeschieberaufsatz) getrennt, die Teleskopstange ist zusammengeschoben immerhin noch gut 3 Meter lang (sollte man auch für die Aufbewahrung beachten: Das Teil passt nicht in einen Besenschrank ;-) ).
Am besten ihr macht Euch im folgenden einen eigenen Eindruck von der Wasserteleskopstange:

 

Die Teleskopstange

Die auf 12 Meter ausziehbare und ca. 3 kg schwere Teleskopstange wurde perfekt verpackt in einer stabilen, gut drei Meter langen Papprolle geliefert.
Der erste Eindruck bestätigt auch sofort die hochwertige Darstellung im Webshop. Die aus Aluminium gefertigte Stange macht einen äußerst soliden, stabilen und gut verarbeiteten Eindruck.

Der innenliegende Wasserschlauch aus schwarzem PVC hat Anschlussseitig den üblichen Klickmechanismus eines bekannten Gartengeräte-Herstellers, den man auch an vielen Gartenschläuchen findet. Somit kann der Anschluss in den allermeisten Fällen wohl problemlos ohne irgendwelche lästigen Basteleien erfolgen.

Der Wasserschlauch ist natürlich für den derzeit erforderlichen Einsatzzweck, nämlich die Entfernung von Schnee von den Solarmodulen, nicht erforderlich.

Die Teleskop-Stange ist im voll ausgezogenem Zustand durchaus sehr beeindruckend mit ihren 12 Metern. Unbedingt bedenken sollte man hierbei aber das Gewicht im ausgefahrenen Zustand.
Auch wenn das Aluminium sehr leicht ist, gilt hier die Formel „Kraft mal Kraftarm ist gleich Last mal Lastarm”. Und bei voll ausgezogener Teleskopstange ist das schon ganz ordentlich…

Durch die besondere Form der Stange (eine Art “Verzahnung” von Innen- und Außenrohr) kann ein Verdrehen ausgeschlossen werden, d.h. somit ist auch der innenliegende Schlauch vor einem Verdrehen geschützt und es sind hier keine Probleme zu erwarten.

Der Schneeschieber Aufsatz

Mein erster Eindruck: Sehr gut! Leicht und stabil.
Mein zweiter Eindruck: Zerkratzt er meine Solarmodule?

Die am unteren Ende der Schiebers angebrachte “Plastik-Lippe” sieht so aus, als könnte sie durchaus den ein oder anderen Kratzer im Glas hinterlassen.
Auch wenn die Glasoberflächen bei PV-Modulen in aller Regel aus widerstandfähigem Mineralglas gefertigt sind, habe ich hier meine Bedenken. Andererseits sind die Module der PV-Anlage ja auch Hagelkörnern und evtl abrutschendem Eis ausgesetzt. Trotzdem habe ich vorsichtshalber beim Betreiber des Wischmopshops, der Firma Axis24 GmbH, nachgehakt und aufgrund meiner Bedenken zusätzlich eine weichere Gummilippe erhalten. Diese ist für frischen Schnee durchaus ausreichend.

Will man festen, älteren Schnee vom Dach schieben, so sollte die Gummikante schon einigermaßen steif sein, aber eben noch ausreichend weich, damit keine Kratzer verursacht werden.
Kratzer brechen Licht und vermindern den Wirkungsgrad, aus diesem Grunde sollte man diese auf PV Modulen unbedingt vermeiden.
Ich habe den Schneeschieber auch aus diesem Grund direkt mit der weicheren Gummilippe ausgestattet.

Benutzung und Fazit

Wie oben bereits erwähnt, ist die Teleskopstange sehr solide verarbeitet. Die einzelnen Segmente der Stange lassen sich leicht auseinanderschieben und gleiten – nicht zuletzt dank der speziellen Formgebung.

Die Biegung der voll ausgezogenen Teleskopstange mit dem befestigten Schneeschieber-
aufsatz ist bei 12m schon beängstigend, man sollte äußerst vorsichtig damit umgehen. Der Wischmop-Shop bietet hier als Zubehör einen “Gleitschuh” an, um die Stange auf den Modulen abzustützen.

Etwas nervig ist der Schlauch im Winter. Er wird zum Schneeschieben nicht benötigt, ist aber fest mit dem Stangenkopf verbunden. Beim Ausziehen der Teleskopstange muss der Schlauch also Stück für Stück nachgeführt werden, damit sich nix verklemmt.
Das klappt aber sehr gut, und durch den Wasserschlauch bin ich natürlich im Sommer, wenn es ans Reigigen der Module geht, bestens gewappnet.

Es besteht darüberhinaus die Möglichkeit, den Schlauch zu demontieren und ihn im Frühjahr zur Reinigung der Module wieder anzuschließen. Ich persönlich lasse den Wasserschlauch erstmal an der Teleskopstange, für die paar Male Schnee schieben in unserer Gegend sollte es gehen. Wer täglich ran muss um die Anlage vom Schnee zu befreien, sollte sich überlegen, den Schlauch im Winter zu demontieren.

Alles in Allem bin ich recht überzeugt von der Lösung, hier erhält man für sein Geld vom Wischmop-Shop ein solide verarbeitetes Produkt; die Baumärkte bieten hier oft keine echten und vor allem hochwertigen Alternativen.
In Zukunft wird bei uns nicht nur VOR dem Haus Schnee geschoben sondern auch AUF dem Dach.

Testurteil: Absolut empfehlenswert!

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16 | 11 | 2011

MagicShine MJ-872

Geschrieben von um 19:55 Uhr

Die dunkle Zeit beginnt
Nein, hier geht es nicht um pessimistische Zukunftsprognosen, sondern lediglich um die Tatsache, das mit dem Einzug des Herbstes nun auch die Tage wieder kürzer werden.
Und weil jetzt die Dunkelheit des Abends ihre tastenden Finger wieder weit in den Nachmittag hineinschiebt, bedeutet das für Feierabend-Biker wie mich: Flutlichtbiken!
Vorbei die Zeit, in der man die entspannende Feierabendrunde unter angenehmen Sonnenschein dreht oder nach einer ausgedehnten Touren den Grill anwirft (wobei das mit dem Grillen ja irgendwie immer geht…).

Vorüberlegung
Eine Lampe für mein Allmountain Fully soll also nun her, denn ich möchte abends nach Feierabend noch die ein oder andere Runde drehen.
Ich bin in der Vergangenheit eigentlich nie in den Abendstunden gefahren, also habe ich auch bisher noch keine Bikelampe besessen.
In der einschlägigen Mountainbike-Presse und dem ein oder anderen Forum habe ich mich erstmal ausführlich über den aktuellen Stand der Technik informiert.
Und da geht wohl so einiges heutzutage!
Die LED-Technik ist in diesem Bereich klar das Maß der Dinge. Aber gerade hier gibt es anscheinend nicht nur im Preis, welcher bei den etablierten Herstellern schnell in den mittleren, dreistelligen Bereich vordringt, sondern auch bei der Qualität extreme Unterschiede. Man kann für entsprechende Lampen wirklich ein kleines Vermögen ausgeben!
Nachdem ich für mich entschieden habe, das ich zwar einen vernünftigen Scheinwerfer für den Wald brauche, allerdings eben kein Vermögen dafür ausgeben will, habe ich mich aufgrund mehrerer durchweg begeisternder Erfahrungsberichte für die MJ-872 des chinesichen Herstellers Magicshine entschieden.
Diese Lampe generiert laut Hersteller aus vier CREE LEDs unglaubliche 1600 Lumen Lichtleistung und sollte demnach mehr als ausreichend sein, um meine abendlichen Trainingsrunden im Hauswald nach Feierabend zu erleuchten.

Bestellung
Auf den “Eigen-Import” der Lampe aus China, so wie es von einigen Händlern über die Bucht angeboten wird, hatte ich keine Lust.Das Steuer-Roulette und die teilweise doch sehr langen Lieferzeiten haben mich davor abgeschreckt.
Also habe ich das Lampenset im Fireflyer-Shop online bestellt.
Zuvor hatte ich allerdings noch ein paar Fragen bezüglich des Akkus.
Der Fireflyer Shop bietet hier die Option, zwischen dem Modell MJ-828 mit Display (standardmäßig im Lieferumfang) und dem etwas leichterem MJ-6010 zu wählen.
Aufgrund des stylischen Aluminium Designs und des blau beleuchteten Displays habe ich mich für den 828 entschieden.
An dieser Stelle auch nochmal herzlichen Dank an Herrn Klimaschka vom Fireflyer Shop. Eine erstklassige Beratung und super netter Kontakt, und das auch am Wochenende!

Die MAGICSHINE MJ-872
Nach dem superschnellem Versand liegt sie also endlich vor mir, die Magicshine MJ-872.
Schick verpackt und mit umfangreichem Zubehör.
Die Lampe ist viel kleiner als ich sie mir vorgestellt habe.
Die Verarbeitung des Lampenkörpers aus kratzfestem Aluminium ist hervorragend. Zur besseren Wärmeableitung verfügt die Magicshine MJ-872 über umlaufende Kühlrippen.
Die Befestigung am Lenker oder Helmhalter erfolgt mittels Gummiringen. Diese Art der Befestigung ist schnell und flexibel. Das ist für mich perfekt und hält bei meiner moderaten Fahrweise auch absolut fest und zuverlässig. Andere Biker bevorzugen hier eher etwas stabileres, wie etwa Schellen oder dergleichen.
Hinter der Klarglasscheibe liegen die 4 Cree XP-G LEDs und warten auf ihren Einsatz.

Im stylischen Aluminium-Akkugehäuse wäre out of the box ausreichend Saft enthalten gewesen, ich habe ihn trotzdem erstmal an das mitgelieferte Ladegerät gehangen.
Die Besonderheit des Akkus: Der Akku MJ-828 verfügt über ein kleines Display, welches über den verbleibenden Ladestand informiert. Über ein kleines Sensorfeld kann man das Display für einige Sekunden anschalten, danach verschwindet die Anzeige wieder.
Der Akku wird mit einem breiten Klettband am Rahmen befestigt und besitzt eine Polsterung, damit er bei der Befestigung am Rahmen keine Kratzer hinterlässt.

Die Verarbeitungsqualität der Lampe und des Akkus ist sehr, sehr ordentlich – hier wird feinstes Aluminium in Top Verarbeitung geboten. Die Lampe ist schwarz, der Akku silbern ausgeführt.
Magicshine liefert hier wirklich eine ausgezeichnete Qualität zum fairen Preis.
Aber schaut selbst:

 

Eigenschaften der MJ-872

  • extrem helle 1600 Lumen Leuchtkraft aus 4x Cree XP-G LEDs
  • Kabellänge zwischen Akku und Leuchte (ohne Verlängerungskabel) : 74cm
  • kompaktes Gehäuse aus 6061-T6 Aluminium Legierung mit Kühlrippen
  • staub- und wassergeschützt nach IP64 Standard
  • sehr breiter und heller Strahl
  • Strahlungswinkel über 40°
  • 4 LEDs und eine klare Linse ermöglichen ein superhelles Licht
  • Modus: 100%, 75%, 50%, 25%
  • LED Lebensdauer:über 50,000 Stunden
  • Durchmesser 42mm
  • Länge 49,8mm
  • Gewicht: 175g

Eigenschaften des Akku MJ 828

  • Akku:4×18650 Li-Ion Akku (8.4V, 4.4AH)
  • Akku Lebensdauer:> 500 Ladungen
  • Ladegerät:Deutsches Ladegerät
  • Ladezeit: ca. 3- 3.5 Stunden
  • Akkulaufzeit ca. 2 Stunden (gemittelt)

Zubehör

  • LCD Display Akku
  • EU-Ladegerät
  • Lenker- und Helmhalterung
  • Befestigungsgummis in zwei Größen
  • Kurzanleitung

Die Ausleuchtung in der Praxis
Ich bin kein Profi und ich habe auch bisher keine Erfahrung mit Nightrides generell oder mit Fahrradlampen und LED Bike Lampen im speziellen gemacht.
Ich habe ansonsten eine recht gute Taschenlampe von fenix, von deren Lichtleistung ich im Vergleich von herkömmlichen Taschenlampen bereits sehr beeindruckt bin.

Aber das, was die kleine Magicshine MJ-872 leistet, ist schier unglaublich, einfach brachial.
Beim ersten Einschalten kam ich aus dem Staunen nicht heraus. So eine Helligkeit aus so einer kleinen Lampe – großartig!
Wer diese Lampe einsetzt, bekommt wirklich ein kleines Flutlicht an die Hand, mit dem die Nacht zum Tag wird.
Hier bleibt nichts verborgen, das Licht ist äußerst homogen, die Lampe hat eine sehr gute seitliche Ausleuchtung (laut Herstellerangaben über 40°), ist wenig spottig und verfügt deshalb auch nicht über die allergrößte Reichweite.
Der Hersteller gibt die maximale Reichweite mit 500m an – was für den Einsatzzweck der Magicshine MJ-872 wie ich finde mehr als ausreichend ist.
Im Bereich von bis zu 80m vor dem Bike wird die Nacht zum Tag, keine Wurzel bleibt verborgen.
Wer es dennoch etwas romantischer mag, kann die Leuchtstärke in vier Schritten verringern (100%, 75%, 50%, 30%).
Der wassergeschützte Druckschalter an der Lampenrückseite informiert über einen Farbcode jederzeit über den Ladezustand des Akkus.

Fazit
Was hier für knapp 130€ geboten wird, ist schlicht und ergreifend genial. Wer noch nie eine LED Lampe dieser Leistungsklasse in der Hand bzw. in Betrieb hatte, sei allerdings gewarnt: Diese Blendwaffe ist keinesfalls mit einer Taschenlampe oder einer herkömmlichen Fahrradlampe zu vergleichen!
Die Magicshine BJ-872 macht die Nacht wirklich zum Tag, bietet breit gestreutes, weitreichendes und angenehm weißes Licht im Übermaß für Outdoor-Aktivitäten jeglicher Art – und das bei erstklassiger Verarbeitungsqualität, bei Top Leistung und Ergonomie zu einem absolut fairen Preis.
Endlich eine Lampe, die sich in der Leistung nicht vor den Produkten der renommierten und teuren Konkurrenz zu verstecken braucht!

Ein kleiner Hinweis zum Schluss:
Die Lampe hat keine Straßenzulassung nach StVO, ist also nicht für den Betrieb an Fahrrädern u.ä. für den öffentlichen Straßenverkehr zugelassen.
Aus diesem Grunde sollte für den Weg in den Wald/das Gelände auf eine alternative, gesetzeskonforme Beleuchtung zurückgegriffen werden.

Auch wenn es selbstverständlich sein sollte, möchte ich an dieser Stelle trotzdem davor warnen, direkt in die Lampe zu schauen oder etwa andere damit blenden zu wollen!

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23 | 03 | 2011

All-Mountain Fully | RADON Slide 140

Geschrieben von um 15:28 Uhr

Radon Slide 140 | All Mountain Fully

Radon Slide 140 | All Mountain Fully

Nachdem mein altes CC-Hardtail jahrelang treu und ohne Probleme seinen Dienst in Wald, Feld und Wiese versehen hat, war nun die Zeit doch langsam mal reif für ein neues Mountainbike.
Auch wenn ich meist auf Waldautobahnen und Feldwegen unterwegs bin, sollte es nun eins von den derzeit so beliebten All-Mountain Fullys werden.
Diese Bikes sind quasi die Generalisten, vereinen Sie doch so ziemlich alle Eigenschaften, welche man an ein modernes Mountainbike stellen kann. Sie eignen sich aufgrund der zentralen Sitzposition sowohl für lange Touren als auch für kurze, schnelle Feierabendrunden.
Federwege vorne wie hinten zwischen 120 und 150mm ermöglichen gleichzeitig eine ordentliche Downhill Performance – der Spaß darf ja auch nicht zu kurz kommen!
Und wenn´s mal steiler wird, kann man bei vielen Modellen den Dämpfer am Hinterbau verhärten und damit lästiges und kräftezehrendes Wippen vermeiden. Ebenso lassen sich moderne All -Mountain Gabeln umfangreich konfigurieren, so dass Sie optimal zum jeweiligen Tourprofil passen.
Nachdem nun grob feststand, welcher Art mein neues Bike sein sollte, stellte sich die Frage: Wo kaufen?
Weil die (Fach)Handels Räder vor Ort bei gleichem Preis quasi immer mindestens eine, meist sogar zwei Komponentenklassen schlechter ausgestattet sind, war die Frage eher “Wo bestellen”?
Ein Fahrrad im Internet zu bestellen, ohne wenigstens mal eine kleine Runde darauf gefahren zu sein, ist auch eher schlecht. Also fiel die Wahl (mal wieder) auf die Marke Radon, bestens vertrieben über www.bike-discount.de in Bonn.
Da ich nur gut eine Dreiviertelstunde entfernt von Bonn wohne, bin ich kurzerhand an einem Samstagmorgen aufgebrochen, um mir die aktuellen Radon Modelle anzusehen und vor allem probezufahren.
Bei Bike-Discount in Bonn herrschst Samstags immer Volksfest-Stimmung. Jede Menge Biker drängen sich auf der Ausstellungsfläche um die aktuellsten Modelle und auf dem Hof herrscht reger Testbetrieb.
Trotzdem habe ich nach kurzer Zeit einen kompetenten Verkäufer erwischt, der mir jedoch erstmal die Hoffnung genommen hat, heute ein Bike mitzunehmen.
Wer ein All-Mountain Mountainbike sucht, wird bei Radon mit dem Modell Slide fündig.
Das gerade aktuelle Slide 140 6.0 zum “Foreseason” Angebotspreis, welches ich mir ja bereits im Internet ausgesucht hatte, war in meiner Größe aber bereits ausverkauft, Nachschub sei erst in ein paar Wochen wieder in Sicht, dann auch nur in Form des aktuellen, teureren Hauptsaison-Modells.
Allerdings stand da noch ein “altes” 2010er Modell rum, welches ausstattungsmäßig das von mir avisierte Modell sogar noch übertraf: Komplettes 140mm Fox Fahrwerk mit TALAS RLC und FOX Float 23, XT/SLX Komponenten von Shimano und einer Avid Elixir R mit 185er Scheiben.
Kurzerhand hat mir der Verkäufer das Bike grob einstellen lassen und mich zum Probefahren vom auf den Hof gejagt.
Wow! Was für ein geiles Mountainbike! Super relaxte Sitzposition, erstklassiges Fahrwerk, perfekte Ausstattung, TOP Bremsen. Genau das, was ich gesucht habe, und das sogar noch besser ausgestattet und zu einem wirklich sehr guten Preis, bei dem sich jeder Fachhändler vor Ort die Haare raufen würde!
Also das bestmögliche Preis-Leistungsverhältnis – so gefällt mir das, ich habe ja schließlich auch nix zu verschenken!

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14 | 02 | 2011

Rockbox rockt!

Geschrieben von um 18:59 Uhr

Daß ich ja so einen mittelschweren mp3-Player / Kopfhörer Fetisch habe, dürften die meisten schon längst bemerkt haben.
Immmer auf der Suche nach dem optimalen Sound, probiere ich ja so Einiges aus.
Nachdem ich ja schon viel Gutes über Rockbox, die alternative Open Source Firmware für mp3 Player, gelesen hatte, wollte ich die Firmware doch auch endlich mal ausprobieren.
Als Testkandidat musste mein Sandisk Sansa Clip herhalten. Der Sansa Clip ist bereits so einer der wohlklingendsten Player – und das zu einem unschlagbaren Preis.
Rockbox ist ratzfatz aufgespielt, inklusive mehrerer Themes.
Danach die Offenbarung: Die Einstellungsoptionen sind gigantisch! Bass, Treble und Balance sind ebenso vorhanden, wie ein ausgewachsener Equalizer und unzählige weitere Optionen – für fast alles gibt es ein Rädchen. Wer hier nicht seinen persönlichen Sound findet, dem ist wohl nicht mehr zu helfen.
Rockbox ist für sehr viele Player verfügbar und wird ständig weiterentwickelt.
Durch Rockbox ist der Sansa Clip definitiv nochmals ein ganzes Stück aufgewertet worden!

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14 | 02 | 2011

Phonak Audeo PFE

Geschrieben von um 17:30 Uhr

Logische Sache und absolut konsequenter Schritt für einen Hörgeräte-Hersteller: Der schweizer Hörgeräte Spezialist Phonak hat mit dem Modell Phonak Audeo seinen ersten InEar Kopfhörer auf den Markt gebracht.

phonak audeo pfe

In einschlägigen Kreisen werden die Phonak Audeo schon lange als kleine Wunderhörer und Preis-Leistungs Empfehlungen gelobt – und so konnte ich natürlich nicht widerstehen! ;-)
Und es hat sich gelohnt: Die Phonak Audeo PFE bieten astreinen, kristallklaren Sound. Von der Charakteristik eher neutral abgestimmt, kann die Klangfarbe durch verschiedene Audiofilter beeinflusst werden.
Die Lautstärke der In Ears Phonak Audeo PFE ist, verglichen mit anderen In Ears wie z.B. den Denon AH-C751 recht leise.
Bestimmt deshalb, um sich nicht den Vorwurf machen zu lassen, sich die späteren Hörgeräte Kunden durch laute In Ears selbst heranzuzüchten?! ;-)

Auf jeden Fall sind die Phonak Audeo PFE In Ear Kopfhörer eine absolute Kaufempfehlung für Leute, die auf authentischen, neutralen Klang stehen!

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13 | 07 | 2009

Yamaha TSX-120

Geschrieben von um 19:07 Uhr

Nachdem die iPods und iPhones in unserem Haushalt die Oberhand gewonnen haben und viele andere Handys und mp3-Player erfolgreich vertrieben haben, geht es so langsam los, die quasi standardisierte proprietäre Anschlusstechnik mittels diverser Dockingstations und dgl. auszunutzen.
Neueste Errungenschaft ist das Yamaha TSX-120, welches ab sofort den Funktionen von Minianlage und Radiowecker in unserem Schlafzimmer nachkommen wird.
Schon lange bin ich in diversen Elektromärkten und dem Internet auf der Suche nach einem stylischen iPod Radiowecker.
Allerdings bis vor kurzem mangels wirklich gut durchdachten Angeboten erfolglos.
Es gibt genug iPod Lautsprecher von allen möglichen Herstellern – einige klingen sogar sehr gut – aber eine gelungene Kombination aus Radiowecker unf iPod Soundkiste habe ich bis dato nicht gefunden.
Bis mir der TSX-120, ein iPod – Dock Receiver mit Alarmfunktion von Yamaha, aufgefallen ist.
Vom Design sofort überzeugt und positiv ob der audiophilen Qualitäten von anderen Yamaha Hifi Komponenten auf einen ersten Hörtest eingestimmt, machte ich mich direkt auf zum Probehören.

Perfekt!
Das Gerät vereint pefekt iPod Dock mit Radiofunktion(RDS!), Wecker, und Aux-Anschluß für die zwar immer weniger werdenden aber trotzdem noch vorhandenen non-apple mp3-Player.
Die Bedienung ist gelungen, das Design sowieso.
Sehr gelungen finde ich die Umsetzung mit der großen, ebenen Oberseite, welche als Ablage dient und somit den vom Gerät in Anspruch genommenen Stellplatz, welcher auf den allermeisten Nachttischen eh nicht allzu übbig sein dürfte, quasi oberhalt wieder zur Verfügung stellt. Einfach gut durchdacht.
Der Sound ist für ein Gerät dieser Größe gigantisch! Was aus den kleinen 8cm Speakern kommt, ist schon Wahnsinn. Das hat nichts mehr mit Radiowecker zu tun!
Logisch, daß man keinen wirklichen Tiefbass erwarten sollte, aber die Bässe sind schön straff und knackig, gerade auch abends sogar bei geringer Lautstärke von fühlbarer Substanz.
Eigentlich für das Schlafzimmer schon überdimensioniert und “zu schade”..
Da machen Hörspiele gleich doppelt soviel Spaß. Musik sowieso.

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02 | 06 | 2009

Sennheiser HD238 Precision

Geschrieben von um 8:36 Uhr

Mann kann ja nie genug Kopfhörer haben.
Jede Situation erfordert ein anderes Modell. Man braucht einen Offenen zum Musikhören auf der Arbeit, einen Geschlossenen für abends neben der Liebsten und dann noch zig andere für zig andere Gelegenheiten…

Der offene Sennheiser PX100, welchen ich nun seit etwas über zwei Jahren auf der Arbeit nutze, musste jetzt seinem Nachfolger, dem Sennheiser HD238 Precision weichen.
Der kleine PX100 war eigentlich (in seinem Segment und vor allem zu dem Preis) absolute Oberklasse und unschlagbar. Schön warme Grundabstimmung, schon bei kleinen Pegeln immer schön knackig und bei großen nie überfordert. Zudem höchst portabel und robust.
Er hat mir immer absolut hochwertige Klangqualität geliefert.
Umso gespannter war ich, als ich den HD238 das erste mal auf meine Lauscher setzte:
Das Wort “Precision” führt Sennheiser wirklich nicht grundlos in der Artikelbeschreibung!
Jetzt erst weiß ich, welche Details mir der kleine PX vorenthalten hat!
Im Gegenzug dazu spielt der 238er zwar nicht ganz so basslastig, dafür allerdings viel präziser und mit noch mehr Punch. Und das ist gerade bei schneller Rockmusik, knüppelndem Thrash und progressivem Metal nicht ganz unerheblich.
Und als offener, dynamischer Kopfhörer lässt er mich bei moderater Lautstärke auch noch mein Büro-Umfeld wahrnehmen.

Allerdings wird das sehr dünne und billig wirkende Kabel der Qualität dieses portablen Kopfhörers absolut nicht gerecht.

Von diesem Manko abgesehen ist der HD238 Presicion eine wirkliche Steigerung zum PX100.

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15 | 04 | 2009

HP w2448hc Erfahrungsbericht

Geschrieben von um 19:39 Uhr

Vorüberlegung:
Nachdem ich 4 Jahre äußerst zufrieden mit meinen NEC 18-Zöller gewesen bin, war es nun mal wieder an der Zeit, monitortechnisch einen Schritt weiter zu gehen.
Was also bietet der aktuelle Monitormarkt im Moment?
Zum Einen kann man derzeit klar die dominante Bildschirmgröße von 22″ im Widescreen Format ausmachen. Geräte mit solch einer Diagonalen und der TN-Technik werden allerorts zum Dumpingpreis für deutlich unter 200 EUR angeboten. Die native Bildschirmauflösung von 1680×1050 entspricht allerdings nicht ganz meinen Wünschen. Mein 18″ TFT hatte auch bereits 1280×1024 Pixel, d.h. in der Höhe würde ich durch ein aktuelles 22″ Modell lediglich 26 Pixel mehr an Platz bekommen. Das war mir zuwenig.

Also habe ich mir den Markt der 24″ TFTs genauer angeschaut und bin ziemlich schnell beim HP w2448hc gelandet. Dieser TFT-Monitor im 16:10 Format hat die für 24″ Geräte übliche native Pixelauflösung von 1920×1200, was einer deutlichen Verbesserung/Vergrößerung der Arbeitsoberfläche im Vergleich zum “alten” 18er bedeutet. Außerdem verfügt der Monitor über eine Pivotfunktion und die Höhe ist ebenso verstellbar.
Das er dreh- und neigbar ist, versteht sich beinahe von selbst.

Lieferumfang:
Gekauft habe ich das gute Stück natürlich online. Kein Händler vor Ort konnte mir einen einigermaßen vergleichbaren Kurs anbieten. Deren Pech.
Der Lieferumfang des HP w2448hc ist recht umfangreich. Im Karton befindet sich neben Handbuch und Treiber CD je ein Strom-, VGA-, HDMI-, USB- und Audiokabel.
Zu kritisieren ist hier lediglich, daß wohl die überwiegende Zahl der Kunden den Monitor per DVI anschließen wird. Vielleicht sollte man hier das VGA Kabel gegen ein DVI Kabel austauschen.
Mir war´s egal, ich hatte den NEC ja bereits per DVI angeschlossen, insofern war ein Kabel vorhanden.

Anschlüsse und Ausstattung:
Der HP w2448hc verfügt sowohl über einen DVI- als auch einen HDMI und VGA Anschluss.
Desweiteren findet sich ein Audioanschluss, ein USB-Eingang und ein USB-Ausgang auf der Monitor Rückseite.
Seitlich am Monitor und leicht zugänglich sind weitere zwei USB Eingänge vorhanden. Hier lassen sich mühelos USB Sticks oder anderweitiges Zubehör einstöpseln. Sehr praktisch!
Die zwei integrierten Lautsprechen sind für nicht mehr als die Windows Systemsounds zu verwenden.
Musik darüber macht keinen Spaß. Aber dazu sind sie auch nicht gedacht.
Für den Alltagsgebrauch sind sie aber durchaus ausreichend. Man muss schließlich zum Surfen nicht unbedingt das 7.1 System anwerfen!
Die üppige Ausstattung wird abgerundet durch eine im Monitorrahmen integrierte Webcam nebst Micro und Umgebungslichtsensor zur automatischen Heligkeitseinstellung.
Die Verarbeitung geht in Ordnung, beim Verstellen des Monitors knarzt das Plastikgehäuse zwar, aber wie of verstellt man den Monitor? Einmal eingestellt bleibt er doch meist so stehen.

Ergonomie und Performance:
Viele aktuelle 22″ Modelle besitzen weder Höhenverstellung noch eine Pivotfunktion. Aber gerade ab dieser Größe macht zumindest eine Höhenverstellung durchaus Sinn. Erst recht bei 24″ Geräten.
Der HP w2448hc besitzt beides, zusätzlich lässt er sich drehen und neigen. Perfekt!

HP verwendet für den Monitor die BrightView Technology, welche gestochen scharfe Bilder und sehr lebendige Farben liefert.
Die Farben und der Kontrast konnten mich nach kurzer Einstellung wirklich voll und ganz überzeugen.
In diesem Punkt war ich ja sehr verwöhnt, verfügte mein alter NEC Multisync 1880SX über ein sehr gutes IPS-Panel.
Gerade bei den Blickwinkeln schneiden TN-Panels im Vergleich zu ihren IPS Kameraden i.d.R. deutlich schwächer ab.
Dies macht sich aber in der Praxis nicht übermäßig bemerkbar, mich stört´s in keinster Weise.
Mit dem HP w2448hc ist jederzeit ein entspanntes Arbeiten (und spielen!) möglich.

Die Schaltzeiten von 5ms gehen völlig in Ordnung, Schlieren und dgl. habe ich beim Zocken nicht festgestellt.

Unerwähnt bleiben sollte hier natürlich auch nicht die aufgrund der hohen Auflösung nötige Systemleistung.
1920×1200 Pixel müssen erstmal auf den Schirm kommen. Ein Leistungsfähiges System nebst aktueller Grafikkarte sollte also schon vorhanden sein, will man aktuelle Spieletitel in der nativen Auflösung zocken.
Allerdings, und hier macht der HP w2448hc seine Sache wirklich sehr gut, können kleinere Auflösungen auch seitengerecht Interpoliert werden. So macht auch die Auflösung von 1280×1024 noch Spaß, sollte die Grafikpower mal nicht ausreichen.

Die Verarbeitung geht in Ordnung, beim Verstellen des Monitors knarzt das Plastikgehäuse zwar, aber wie of verstellt man den Monitor? Einmal eingestellt bleibt er doch meist so stehen.

Fazit:
Ich bin mit meinem HP w2448hc TFT Monitor absolut zufrieden. Die Auflösung von 1920×1200 ist für mich eine deutliche Steigerung zu der vorher eingesetzten von 1280×1024.
Die Farben sind knackig, die Geschwindigkeit ist gut.
Man kann locker mit mehreren Fenstern nebeneinander arbeiten und Blickwinkel sind für mich absolut ausreichend.
Der Hewlett Packard HP w2448hc ist ein vorbildlicher 24″ TFT Monitor, der sowohl als Arbeitsgerät als auch als Multimedia-Bildschirm alle meine Anforderungen erfüllt.

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10 | 02 | 2009

iPhone

Geschrieben von um 20:44 Uhr

Ich habe es getan. Ich konnte dem iphone nicht mehr widerstehen. Viele Kandidaten standen zur Auswahl im Kampf un die Nachfolge meines alten Handys. Der Kampf war hart.
Aber nachdem mein Widerstand bereits im MP3-Player Bereich gebröckelt ist und ich in diesem Segment schon einige Zeit höchst zufrieden den ipod classic im Einsatz habe, hat es nun auch bei der anstehenden Vertragsverlängerung bei t-mobile gerätetechnisch einen Wechsel zur Firma mit dem angefressenem Apfel im Logo gegeben.

Eigentlich wollte ich ja den Palms treu bleiben, doch wollte ich auch nicht mehr länger auf deren iphone Konkurrenten pre warten.

In der Vergangenheit habe ich für Termine, Aufgaben, Notizen usw. erfolgreich diverse Palm Geräte im Einsatz gehabt, angefangen mit dem Palm Vx, zuletzt den Palm Tungsten T5. Der konnte alles was ich brauchte bestens, leider aber außer Telefon, Internet und Email.

Da mein Handyvertrag aber nun mit Vertragsende drohte, wollte ich die Dualität von Handy und Palm beenden und mir ein Gerät für Alles gönnen. Quasi als Schaltzentrale der modernen Kommunikation mit SMS, Email, IM, Internet, Newsreader und gleichzeitig als Gedächtnisverlängerung für alles Organisatorische und Termine.

Diese Anforderung erfüllt das iphone leider nur bedingt.
Der palmverwöhnte PIM-Junkie vermisst relativ schnell eine vernünftige Synchronisationslösung mit Outlook. Die hat das iphone zwar, aber doch sehr rudimentär.
Kalender und Kontakte können abgeglichen werden. Aber nicht nativ, sondern nur umständlich über itunes.
Memos werden vom iphone standardmäßig garnicht mit Outlook abgeglichen.
Eine ToTo Applikation findet sich Out Of The Box erst gar nicht auf dem iphone.

Für Memos nutze ich mittlerweile Evernote, das klappt ganz gut. Für meine ToDo Listen habe ich noch keine akzeptable Lösung entdeckt.
Aber auch hier gilt: Kein Vergleich mit dem guten alten Palm, der auf Knopfdruck das ganze Paket aus Terminen, Memos, Aufgaben, Kontakten und vieles Mehr abgeglichen hat.
Wo ich früher alles im Outlook erledigen konnte, brauche ich heute mindestens drei verschiedene iphone Anwendungen mit ihren zugehörigen Desktop oder Online-Lösungen.

Nun zum Positiven, was absolut überwiegt.
Das fängt schonmal beim iphone direkt an. Wer das Ding zum ersten Mal in der Hand hält, spürt sofort die Wertigkeit. Hochwertige Materialien und erstklassige Verarbeitung gepaart mit einem unwiderstehlichen Design.
Und wer die ersten Fingerstriche über den sehr empfindlichen Touchscreen gemacht hat, dem wird klar, warum dem iphone solch ein Erfolg vergönnt ist.
Die technischen Möglichkeiten sind allumfassend: Telefonieren und Chatten, Emails und Surfen, Games und Musik, Infotainment und GPS, und und und…
Auch wenn die einzelnen Disziplinen vielleicht von anderen Gadgets besser umgesetzt sind – das Gesamtpaket iphone ist einfach rund und vor allem immer intuitiv und einfach zu bedienen.

Ich will hier garnicht weiter auf Details eingehen, die finden sich im Internet in Form von unzähliche Reviews und sonstigem Kram zum iphone eh zu Hauf.
Nur soviel: Das iphone ist ein faszinierendes Gerät, es vereint die komplette Online Welt in einem schicken und soliden Gehäuse und bietet über den AppStore in itunes Unendliche Erweiterbarkeit.

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18 | 12 | 2008

American Monster

Geschrieben von um 19:08 Uhr

Tja, alles hat seinen Preis. So auch mein Plasma Fernseher, den ich ja damals nur kaufen durfte, wenn meine Liebste im Gegenzug dazu auch endlich ihren schon lange herbeigesehnten SideBySide Kühlschrank von LG bekommt.
Und nun verrichtet bereits seit einigen Wochen der amerikanische Traum made in China (oder da in der Nähe) seinen Dienst sehr zuverlässig in unserer Küche.
Zeitgemäß ausgestattet mit Energieeffizienz A+, Wasserspender und Icecrusher haben wir täglich Freude an diesem High Tech Kühlschrank.


Nachteil: Mein Caipirinha Konsum ist bedenklich gestiegen…

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