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16 | 11 | 2011

MagicShine MJ-872

Geschrieben von um 19:55 Uhr

Die dunkle Zeit beginnt
Nein, hier geht es nicht um pessimistische Zukunftsprognosen, sondern lediglich um die Tatsache, das mit dem Einzug des Herbstes nun auch die Tage wieder kürzer werden.
Und weil jetzt die Dunkelheit des Abends ihre tastenden Finger wieder weit in den Nachmittag hineinschiebt, bedeutet das für Feierabend-Biker wie mich: Flutlichtbiken!
Vorbei die Zeit, in der man die entspannende Feierabendrunde unter angenehmen Sonnenschein dreht oder nach einer ausgedehnten Touren den Grill anwirft (wobei das mit dem Grillen ja irgendwie immer geht…).

Vorüberlegung
Eine Lampe für mein Allmountain Fully soll also nun her, denn ich möchte abends nach Feierabend noch die ein oder andere Runde drehen.
Ich bin in der Vergangenheit eigentlich nie in den Abendstunden gefahren, also habe ich auch bisher noch keine Bikelampe besessen.
In der einschlägigen Mountainbike-Presse und dem ein oder anderen Forum habe ich mich erstmal ausführlich über den aktuellen Stand der Technik informiert.
Und da geht wohl so einiges heutzutage!
Die LED-Technik ist in diesem Bereich klar das Maß der Dinge. Aber gerade hier gibt es anscheinend nicht nur im Preis, welcher bei den etablierten Herstellern schnell in den mittleren, dreistelligen Bereich vordringt, sondern auch bei der Qualität extreme Unterschiede. Man kann für entsprechende Lampen wirklich ein kleines Vermögen ausgeben!
Nachdem ich für mich entschieden habe, das ich zwar einen vernünftigen Scheinwerfer für den Wald brauche, allerdings eben kein Vermögen dafür ausgeben will, habe ich mich aufgrund mehrerer durchweg begeisternder Erfahrungsberichte für die MJ-872 des chinesichen Herstellers Magicshine entschieden.
Diese Lampe generiert laut Hersteller aus vier CREE LEDs unglaubliche 1600 Lumen Lichtleistung und sollte demnach mehr als ausreichend sein, um meine abendlichen Trainingsrunden im Hauswald nach Feierabend zu erleuchten.

Bestellung
Auf den “Eigen-Import” der Lampe aus China, so wie es von einigen Händlern über die Bucht angeboten wird, hatte ich keine Lust.Das Steuer-Roulette und die teilweise doch sehr langen Lieferzeiten haben mich davor abgeschreckt.
Also habe ich das Lampenset im Fireflyer-Shop online bestellt.
Zuvor hatte ich allerdings noch ein paar Fragen bezüglich des Akkus.
Der Fireflyer Shop bietet hier die Option, zwischen dem Modell MJ-828 mit Display (standardmäßig im Lieferumfang) und dem etwas leichterem MJ-6010 zu wählen.
Aufgrund des stylischen Aluminium Designs und des blau beleuchteten Displays habe ich mich für den 828 entschieden.
An dieser Stelle auch nochmal herzlichen Dank an Herrn Klimaschka vom Fireflyer Shop. Eine erstklassige Beratung und super netter Kontakt, und das auch am Wochenende!

Die MAGICSHINE MJ-872
Nach dem superschnellem Versand liegt sie also endlich vor mir, die Magicshine MJ-872.
Schick verpackt und mit umfangreichem Zubehör.
Die Lampe ist viel kleiner als ich sie mir vorgestellt habe.
Die Verarbeitung des Lampenkörpers aus kratzfestem Aluminium ist hervorragend. Zur besseren Wärmeableitung verfügt die Magicshine MJ-872 über umlaufende Kühlrippen.
Die Befestigung am Lenker oder Helmhalter erfolgt mittels Gummiringen. Diese Art der Befestigung ist schnell und flexibel. Das ist für mich perfekt und hält bei meiner moderaten Fahrweise auch absolut fest und zuverlässig. Andere Biker bevorzugen hier eher etwas stabileres, wie etwa Schellen oder dergleichen.
Hinter der Klarglasscheibe liegen die 4 Cree XP-G LEDs und warten auf ihren Einsatz.

Im stylischen Aluminium-Akkugehäuse wäre out of the box ausreichend Saft enthalten gewesen, ich habe ihn trotzdem erstmal an das mitgelieferte Ladegerät gehangen.
Die Besonderheit des Akkus: Der Akku MJ-828 verfügt über ein kleines Display, welches über den verbleibenden Ladestand informiert. Über ein kleines Sensorfeld kann man das Display für einige Sekunden anschalten, danach verschwindet die Anzeige wieder.
Der Akku wird mit einem breiten Klettband am Rahmen befestigt und besitzt eine Polsterung, damit er bei der Befestigung am Rahmen keine Kratzer hinterlässt.

Die Verarbeitungsqualität der Lampe und des Akkus ist sehr, sehr ordentlich – hier wird feinstes Aluminium in Top Verarbeitung geboten. Die Lampe ist schwarz, der Akku silbern ausgeführt.
Magicshine liefert hier wirklich eine ausgezeichnete Qualität zum fairen Preis.
Aber schaut selbst:

 

Eigenschaften der MJ-872

  • extrem helle 1600 Lumen Leuchtkraft aus 4x Cree XP-G LEDs
  • Kabellänge zwischen Akku und Leuchte (ohne Verlängerungskabel) : 74cm
  • kompaktes Gehäuse aus 6061-T6 Aluminium Legierung mit Kühlrippen
  • staub- und wassergeschützt nach IP64 Standard
  • sehr breiter und heller Strahl
  • Strahlungswinkel über 40°
  • 4 LEDs und eine klare Linse ermöglichen ein superhelles Licht
  • Modus: 100%, 75%, 50%, 25%
  • LED Lebensdauer:über 50,000 Stunden
  • Durchmesser 42mm
  • Länge 49,8mm
  • Gewicht: 175g

Eigenschaften des Akku MJ 828

  • Akku:4×18650 Li-Ion Akku (8.4V, 4.4AH)
  • Akku Lebensdauer:> 500 Ladungen
  • Ladegerät:Deutsches Ladegerät
  • Ladezeit: ca. 3- 3.5 Stunden
  • Akkulaufzeit ca. 2 Stunden (gemittelt)

Zubehör

  • LCD Display Akku
  • EU-Ladegerät
  • Lenker- und Helmhalterung
  • Befestigungsgummis in zwei Größen
  • Kurzanleitung

Die Ausleuchtung in der Praxis
Ich bin kein Profi und ich habe auch bisher keine Erfahrung mit Nightrides generell oder mit Fahrradlampen und LED Bike Lampen im speziellen gemacht.
Ich habe ansonsten eine recht gute Taschenlampe von fenix, von deren Lichtleistung ich im Vergleich von herkömmlichen Taschenlampen bereits sehr beeindruckt bin.

Aber das, was die kleine Magicshine MJ-872 leistet, ist schier unglaublich, einfach brachial.
Beim ersten Einschalten kam ich aus dem Staunen nicht heraus. So eine Helligkeit aus so einer kleinen Lampe – großartig!
Wer diese Lampe einsetzt, bekommt wirklich ein kleines Flutlicht an die Hand, mit dem die Nacht zum Tag wird.
Hier bleibt nichts verborgen, das Licht ist äußerst homogen, die Lampe hat eine sehr gute seitliche Ausleuchtung (laut Herstellerangaben über 40°), ist wenig spottig und verfügt deshalb auch nicht über die allergrößte Reichweite.
Der Hersteller gibt die maximale Reichweite mit 500m an – was für den Einsatzzweck der Magicshine MJ-872 wie ich finde mehr als ausreichend ist.
Im Bereich von bis zu 80m vor dem Bike wird die Nacht zum Tag, keine Wurzel bleibt verborgen.
Wer es dennoch etwas romantischer mag, kann die Leuchtstärke in vier Schritten verringern (100%, 75%, 50%, 30%).
Der wassergeschützte Druckschalter an der Lampenrückseite informiert über einen Farbcode jederzeit über den Ladezustand des Akkus.

Fazit
Was hier für knapp 130€ geboten wird, ist schlicht und ergreifend genial. Wer noch nie eine LED Lampe dieser Leistungsklasse in der Hand bzw. in Betrieb hatte, sei allerdings gewarnt: Diese Blendwaffe ist keinesfalls mit einer Taschenlampe oder einer herkömmlichen Fahrradlampe zu vergleichen!
Die Magicshine BJ-872 macht die Nacht wirklich zum Tag, bietet breit gestreutes, weitreichendes und angenehm weißes Licht im Übermaß für Outdoor-Aktivitäten jeglicher Art – und das bei erstklassiger Verarbeitungsqualität, bei Top Leistung und Ergonomie zu einem absolut fairen Preis.
Endlich eine Lampe, die sich in der Leistung nicht vor den Produkten der renommierten und teuren Konkurrenz zu verstecken braucht!

Ein kleiner Hinweis zum Schluss:
Die Lampe hat keine Straßenzulassung nach StVO, ist also nicht für den Betrieb an Fahrrädern u.ä. für den öffentlichen Straßenverkehr zugelassen.
Aus diesem Grunde sollte für den Weg in den Wald/das Gelände auf eine alternative, gesetzeskonforme Beleuchtung zurückgegriffen werden.

Auch wenn es selbstverständlich sein sollte, möchte ich an dieser Stelle trotzdem davor warnen, direkt in die Lampe zu schauen oder etwa andere damit blenden zu wollen!

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23 | 03 | 2011

All-Mountain Fully | RADON Slide 140

Geschrieben von um 15:28 Uhr

Radon Slide 140 | All Mountain Fully

Radon Slide 140 | All Mountain Fully

Nachdem mein altes CC-Hardtail jahrelang treu und ohne Probleme seinen Dienst in Wald, Feld und Wiese versehen hat, war nun die Zeit doch langsam mal reif für ein neues Mountainbike.
Auch wenn ich meist auf Waldautobahnen und Feldwegen unterwegs bin, sollte es nun eins von den derzeit so beliebten All-Mountain Fullys werden.
Diese Bikes sind quasi die Generalisten, vereinen Sie doch so ziemlich alle Eigenschaften, welche man an ein modernes Mountainbike stellen kann. Sie eignen sich aufgrund der zentralen Sitzposition sowohl für lange Touren als auch für kurze, schnelle Feierabendrunden.
Federwege vorne wie hinten zwischen 120 und 150mm ermöglichen gleichzeitig eine ordentliche Downhill Performance – der Spaß darf ja auch nicht zu kurz kommen!
Und wenn´s mal steiler wird, kann man bei vielen Modellen den Dämpfer am Hinterbau verhärten und damit lästiges und kräftezehrendes Wippen vermeiden. Ebenso lassen sich moderne All -Mountain Gabeln umfangreich konfigurieren, so dass Sie optimal zum jeweiligen Tourprofil passen.
Nachdem nun grob feststand, welcher Art mein neues Bike sein sollte, stellte sich die Frage: Wo kaufen?
Weil die (Fach)Handels Räder vor Ort bei gleichem Preis quasi immer mindestens eine, meist sogar zwei Komponentenklassen schlechter ausgestattet sind, war die Frage eher “Wo bestellen”?
Ein Fahrrad im Internet zu bestellen, ohne wenigstens mal eine kleine Runde darauf gefahren zu sein, ist auch eher schlecht. Also fiel die Wahl (mal wieder) auf die Marke Radon, bestens vertrieben über www.bike-discount.de in Bonn.
Da ich nur gut eine Dreiviertelstunde entfernt von Bonn wohne, bin ich kurzerhand an einem Samstagmorgen aufgebrochen, um mir die aktuellen Radon Modelle anzusehen und vor allem probezufahren.
Bei Bike-Discount in Bonn herrschst Samstags immer Volksfest-Stimmung. Jede Menge Biker drängen sich auf der Ausstellungsfläche um die aktuellsten Modelle und auf dem Hof herrscht reger Testbetrieb.
Trotzdem habe ich nach kurzer Zeit einen kompetenten Verkäufer erwischt, der mir jedoch erstmal die Hoffnung genommen hat, heute ein Bike mitzunehmen.
Wer ein All-Mountain Mountainbike sucht, wird bei Radon mit dem Modell Slide fündig.
Das gerade aktuelle Slide 140 6.0 zum “Foreseason” Angebotspreis, welches ich mir ja bereits im Internet ausgesucht hatte, war in meiner Größe aber bereits ausverkauft, Nachschub sei erst in ein paar Wochen wieder in Sicht, dann auch nur in Form des aktuellen, teureren Hauptsaison-Modells.
Allerdings stand da noch ein “altes” 2010er Modell rum, welches ausstattungsmäßig das von mir avisierte Modell sogar noch übertraf: Komplettes 140mm Fox Fahrwerk mit TALAS RLC und FOX Float 23, XT/SLX Komponenten von Shimano und einer Avid Elixir R mit 185er Scheiben.
Kurzerhand hat mir der Verkäufer das Bike grob einstellen lassen und mich zum Probefahren vom auf den Hof gejagt.
Wow! Was für ein geiles Mountainbike! Super relaxte Sitzposition, erstklassiges Fahrwerk, perfekte Ausstattung, TOP Bremsen. Genau das, was ich gesucht habe, und das sogar noch besser ausgestattet und zu einem wirklich sehr guten Preis, bei dem sich jeder Fachhändler vor Ort die Haare raufen würde!
Also das bestmögliche Preis-Leistungsverhältnis – so gefällt mir das, ich habe ja schließlich auch nix zu verschenken!

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13 | 02 | 2011

Mountainbike

Geschrieben von um 22:55 Uhr

Mountainbike!
Hach ist das genial! Die Tage werden langsam aber sicher länger und die Anzeichen stehen nicht schlecht, daß wir in Kürze die Bikes entstauben und wieder in den Wald jagen können. Jaja, klar, ich weiß: Die Hardcore Biker fahren auch im Winter. Ich aber nicht.
Ich hatte ja eigentlich für dieses Jahr die Anschaffung eines Fullys geplant, habe allerdings den Mega-Schnäppchen-Schlussverkauf der einschlägigen Online-Bike-Dealer verschlafen. Also wird dann wohl diese Saison nochmal das Hardtail herhalten müssen. Hmmm,… Ist eigentlich sowieso puristischer… Irgendwie mehr Rock’n'Roll…ich grill ja schließlich auch auf Kohle und nicht auf Gas…
Aber ich schweife ab – zurück zum Thema!
Der beste Zeitpunkt für den Kauf eines neuen Bikes ist der Spätherbst oder der Winter. Im Januar habe ich dieses Jahr beispielsweise die besten Preise für die noch vorhandenen Vorjahresmodelle gesehen.
Also werde ich mich, des Preis-Leistungs-Gottes unterwürfig, nun doch noch etwas gedulden müssen…
Passt ja auch besser ins Gesamtpaket, schließlich bin ich next Year dann ja auch über 40!

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29 | 04 | 2010

Klickies

Geschrieben von um 9:40 Uhr

Gestern bin ich das erste Mal mit Klickies am Mountainbike gefahren. Unfallfrei!
Habe mir endlich mal Schuhe und Systempedale von Shimano gekauft. Um flexibel zu bleiben und auch mal ausgeklickt oder mir normalen Schuhen fahren zu können, habe ich mich für Pedale mit zwei verschidenen Seiten entschieden: Eine Seite SPD für Cleats, die andere Seite normale Bärentatze.
Am Anfang fand ich es extrem unangenehm, daß die Schuhe fest mit den Pedalen verbunden waren. Aber nach ein paar Runden und etwas Eingewöhnungszeit konnte ich den doch recht deutlichen Vorteil spüren. Die Kraftübertragung findet so nicht nur beim Pedal runterdrücken statt, sondern auch beim Hochziehen. D.h. beide Beine können gleichzeitig die Kraft auf´s Ritzel bringen. Hätte ich schon vorher mal probieren sollen!

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