Blogbeitrag
08 | 08 | 2008
Kürbiscremesuppe macht sentimental
Geschrieben von Aggerhexe um 18:57 Uhr
Also, ich liebe meinen Mann wirklich. Heute hat er sich voll ins Zeug gelegt und eine mega-leckere Kürbissuppe zu Mittag gezaubert. Selbst die kleinen angebrateten und mit Sesam ummantelten Kürbisstückchen, die der Mitte der Suppe vor dem Essen hinzugefügt wurden waren göttlich. Besonders hervorzuheben ist die wirklich ansehnliche Verzierung in Form von Balsamico-Creme, die er in einem gekonnten Schwung in die hergerichtete Schüssel brachte. Doch, ich liebe meinen Mann. Was er allerdings sonst noch hinzugefügt hat weiß ich nicht. Etwa 1,5 Stunden nach dem Verzehr dieser herrlichen Suppe sezte die Wirkung ein: ich saß nichtsahnend vor dem Fernseher um mir die Eröffnungsfeier der Olympiade in Peking anzuschauen, da ging es auch schon los. Ich war ja sowas von gerührt von der netten Show, dass ich mit den Tränen zu kämpfen hatte. Schlimmer wurde es dann beim Einmarsch der Nationen: komischerweise musste ich besonders bei den Spaniern und Venezuela verstohlen die Tränchen wegwischen. Als unsere deutschen Athleten einmarschierten hatte ich irgendwie nur Mitleid mit dem stark schwitzenden Dirk Nowitzki, sentimental wurde ich erst wenig später wieder, als “unser Heiner”, Heiner Brandt, zu sehen war. Richtig kullerten die Tränen dann, als der Fackelträger immer noch nicht da war und ich beruhigte mich erst wieder, als er zu sehen war. Nein, ich stehe zur Zeit nicht unter starken psychischem Druck, es geht mir gut und es ist alles in Ordnung. Das muss alles an der Kürbissuppe liegen, anders kann ich mir das nicht erklären, ich glaub ich muss mal ein ernstes Wort mit meinem Mann reden….
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Bookutus 08.08.2008 um 19:01 Uhr
Okay okay mein Schatz, das nächste Mal mach ich einen Teelöffel weniger “Heuldoch” rein!