Blogbeitrag

13 | 11 | 2008

Für meine Oma.

Geschrieben von um 18:59 Uhr

Ein Mensch, der uns so viel bedeutet hat,
mußte uns verlassen.
Wie lange wir in dieser Welt leben dürfen,
liegt nicht in unserer Hand.
Dennoch sind wir nicht hilflos.
Uns bleibt immer die Kraft der Liebe.
Diese ist groß und mächtig.
Sie ist immer die Siegerin.
Sie ermöglicht es uns, geliebte Menschen für
immer in unseren Herzen zu tragen.
Wir besitzen die Liebe und ihre Stärke,
die nichts erschüttern kann.
Sie ermöglicht es uns, selbst zu entscheiden
wie lange wir geliebte Menschen in unseren
Herzen tragen.
Wenn wir es wollen, für immer.

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Kommentare: 3

  1. 1

    Katharina 14.11.2008 um 20:45 Uhr

    Schönes Gedicht für Oma

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  2. 2

    Inge 15.11.2008 um 18:38 Uhr

    Dein Spruch trifft genau das, was wir auch auf unserem Trauerkranz stehen haben: In Liebe, für immer und ewig.

    Antworten
  3. 3

    Inge 20.02.2009 um 14:39 Uhr

    Dazu ein paar Worte von mir:

    Der Tod meiner Mutti

    Wenn Du Deine Mutter verlierst, ist es als geht ein Teil von Dir verloren. Die Welt hält den Atem an, Du meinst, es geht nicht weiter. Am nächsten Morgen geht die Sonne auf wie immer, Du verstehst es nicht. Jetzt müsste doch alles dunkel und grau sein.
    Der Sonnenaufgang passt nicht zu Deiner Stimmung. Du musst es ertragen, genauso wie Du es ertragen musst, dass es wieder Freude im Leben gibt; ohne Deine Mutter, ohne dass Du Deiner Mutter davon erzählen kannst.
    Den Schmerz und die Trauer über den Verlust kannst Du nur ertragen, wenn Du Menschen um Dich herum hast, die Dir zuhören, die mitfühlen und Dich trösten.

    Du stehst vor dem Grab. Du vermisst die Stimme Deiner Mutter. Du möchtest sie in den Arm nehmen; und alles was Du kannst, ist eine Rose zu berühren, die Deine Mutter auf Ihrem letzten Weg begleitet hat und die jetzt von dem leise fallenden Schnee bedeckt wird.
    Du denkst zurück an die Monate und Wochen des Leidens, an die grausame Zeit, die das Leben für Deine Mutter zur Qual werden ließ. Alle Liebe und Zuwendung, alles Beten zu Gott hat die Krankheit nicht aufhalten können.
    Alle Qualen haben für Deine Mutter ein Ende mit dem letzten Atemzug, den Du begleitet hast. Jetzt bleibt für Dich die Qual des Abschieds. Wie tröstlich ist es, wenn Du zumindest würdig Abschied nehmen kannst.
    Ein Abschied nicht nur von Deiner Mutter, auch ein Abschied von dem bisherigen Leben. Nie mehr neben Deiner Mutter sitzen, nie mehr mit dem Rollstuhl spazieren fahren, nie mehr zusammen über die Vergangenheit reden, nie mehr die Hände berühren, nie mehr zusammen lachen, nie mehr zusammen vor dem Grab Deines Vaters stehen und zusammen weinen. Jetzt sind Vater und Mutter zusammen und Du stehst alleine vor dem Grab.

    Du musst es akzeptieren, Du musst Deinen Weg weiter gehen. Du bist dankbar, dass Du Mann, Sohn, Schwiegertochter, Geschwister und all die anderen Familien-mitglieder und dass Du Freunde hast, die Dich in Deiner Trauer und in Deinem unvergleichlichen Schmerz auffangen.

    Irgendwann wird die Zeit die Trauer und den Schmerz lindern, die Erinnerung, die Liebe und das Bild in unserem Herzen bleibt für immer und ewig.

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