Archiv » Januar, 2012 «
08 | 01 | 2012
CD Altlasten?
Geschrieben von Bookutus um 13:21 Uhr
Letztens, bei uns im Wohnzimmer:
Sie: “So, jetzt ist aber mal Feierabend. Du kaufst KEINE CDs mehr. Wir haben keinen Platz mehr!”
Er: “Aber ich, äh…stammel….”
Nix aber. Sie hat ja recht.
Das eigens von mir zusammengekloppte CD Regal platzt aus allen Nähten…
Ich weigere mich aber selbst in Zeiten von iTunes Match und DLNA vehement gegen den Untergang der CD und schaffe es einfach nicht,
den Wechsel zum digitalen Musikstück zu vollziehen (klar, CD ist ja auch digital, ihr wisst, was ich meine!).
Und selbst wenn: Wie schwer unmöglich es ist, sich von CDs trennen zu wollen, hat uns Johnny ja erst kürzlich vor Augen geführt.
Klar, GEHÖRT wird Musik selbstverständlich auch bei mir in der Regel vom mp3-Player. Gekauft(!!) wird allerdings meist die CD.
Aber wenn schon digital konserviert, dann bitte in hoher Qualität mit mind. 256kbit/s und auf´nem gescheiten Abspielgerät, aber vor allem auch mit vernünftigen Kopfhörern!
Diese letze audiophile Bastion des guten Klangs muß hochgehalten werden!
Erst neulich ist mir wieder so ein Sound-Eunuch mit Billo-Plastik-Kopfhörern ÜBER der Strickmütze entgegengeschlurft gekommen.
Aber das ist hier nicht das Thema, also zurück zum CD-Regal!
Eine kurze Analyse ergab recht schnell, daß nicht etwa der Platz für meine CDs zu knapp wird, sondern daß andere unwürdige Datenträger wie BlueRays oder DVDs, den Platz im Regal belegen.
Damit ist jetzt Schluss!
Die Lösung war dann ganz einfach:
Wir haben die Büchersammlung ausgemistet und der örtlichen Bücherei gespendet. Der hierbei frei gewordene Platz im Bücherregal beherbergt nun die Bluerays und DVDS im Exil.
Und ich habe wieder für mindestens zwei Jahre Platz im CD-Regal und kann mich langsam und behutsam an das Aussterben der CD gewöhnen.
Ich nehme mir jedenfalls jetzt schon fest vor, in Zukunft weniger CDs und mehr digitale Musik zu kaufen.
05 | 01 | 2012
Schneeschieber für Photovoltaik-Anlage.
Geschrieben von Bookutus um 21:14 Uhr
Ein Erfahrungsbericht.
Ich hatte ja bereits an dieser Stelle von meiner schneebedeckten PV-Anlage berichtet.
Natürlich ist im Winter, wenn der Himmel meist bedeckt und düster ist, der Wirkungsgrad einer PV-Anlage sowieso nicht der Beste und der monetäre Ausfall beträgt bei so einer kleinen Anlage wie unserer nur ein paar wenige Euro.
Trotzdem ist es ärgerlich, wenn aufgrund einer geschlossenen Schneedecke die Produktion des kostbaren Stroms komplett stillsteht.
Doch wie soll man den Schnee entfernen? Die einfachste Variante ist der Einsatz eines Schneeschiebers an einer ausziehbaren Teleskopstange.
So eine Teleskopstange kann darüber hinaus auch im nächsten Frühjahr zur Reinigung der Anlage dienen um evtl. Verunreinigungen und Ablagerungen zu beseitigen.
Es existieren Studien, nach denen verschmutzte Photovoltaik Anlagen bis zu 13% ihrer ursprünglichen Leistung verlieren können. Also sollte es im Interesse eines jeden Photovoltaik-Anlagen-Betreibers liegen, seine Module hin und wieder von Staub und anderen Verunreinigungen (Pollen, Vogelkot, etc…) zu reinigen. Also werde ich den Test machen.
Leider sind die meisten im Handel erhältlichen Teleskopstangen nicht auf solch große Entfernungen ausziehbar (Bei der Anlage auf unserem Einfamilienhaus benötige ich bereits eine Länge von ca. 12 Metern, damit ich auch die obersten Module gut erreichen kann).
Nach kurzer Internet-Recherche habe ich einen Online-Shop gefunden, der genau hierfür passende Teleskopstangen in vielen Längen anbietet.
Auf www.wischmop-shop.de, dem Online Shop der Axis24 GmbH, finden sich alle Arten von professionellen Reinigungsgeräten. Die Teleskopstangen gibt es im Shop in zwei Ausführungen:
Mit oder ohne Wasserführung.
Ich habe mich für eine 12m lange Wasserteleskopstange entschieden. So bin ich für´s kommende Frühjahr bestens ausgestattet, wenn ich das Teil zu Reinigungszwecken einsetzen will.
Dazu gibt´s noch einen Schneeschieberaufsatz mit Gummilippe.
Derzeit soll der primäre Einsatzzweck das Schneeräumen auf den Modulen sein, im Frühjahr und im Sommer wird die Teleskopstange dann zum Wischmop umfunktioniert und zum Reinigen der Anlage benutzt.
Die hier angebotenen Teleskopstangen sind aus Aluminium und lassen sich im Gegensatz zu den im Baumarkt erhältlichen “Plastikteilen” auch auf die stattliche Länge von bis zu 16 Metern ausziehen. Die mir gelieferte, 12 Meter lange Teleskopstange machte von Anfang an aufgrund der besonderen Konstruktion einen äußerst soliden Eindruck und sie ist genau das, was ich suchte.
Geliefert wurden die beiden Teile (Teleskopstange und Schneeschieberaufsatz) getrennt, die Teleskopstange ist zusammengeschoben immerhin noch gut 3 Meter lang (sollte man auch für die Aufbewahrung beachten: Das Teil passt nicht in einen Besenschrank
).
Am besten ihr macht Euch im folgenden einen eigenen Eindruck von der Wasserteleskopstange:
Die Teleskopstange
Die auf 12 Meter ausziehbare und ca. 3 kg schwere Teleskopstange wurde perfekt verpackt in einer stabilen, gut drei Meter langen Papprolle geliefert.
Der erste Eindruck bestätigt auch sofort die hochwertige Darstellung im Webshop. Die aus Aluminium gefertigte Stange macht einen äußerst soliden, stabilen und gut verarbeiteten Eindruck.
Der innenliegende Wasserschlauch aus schwarzem PVC hat Anschlussseitig den üblichen Klickmechanismus eines bekannten Gartengeräte-Herstellers, den man auch an vielen Gartenschläuchen findet. Somit kann der Anschluss in den allermeisten Fällen wohl problemlos ohne irgendwelche lästigen Basteleien erfolgen.
Der Wasserschlauch ist natürlich für den derzeit erforderlichen Einsatzzweck, nämlich die Entfernung von Schnee von den Solarmodulen, nicht erforderlich.
Die Teleskop-Stange ist im voll ausgezogenem Zustand durchaus sehr beeindruckend mit ihren 12 Metern. Unbedingt bedenken sollte man hierbei aber das Gewicht im ausgefahrenen Zustand.
Auch wenn das Aluminium sehr leicht ist, gilt hier die Formel „Kraft mal Kraftarm ist gleich Last mal Lastarm”. Und bei voll ausgezogener Teleskopstange ist das schon ganz ordentlich…
Durch die besondere Form der Stange (eine Art “Verzahnung” von Innen- und Außenrohr) kann ein Verdrehen ausgeschlossen werden, d.h. somit ist auch der innenliegende Schlauch vor einem Verdrehen geschützt und es sind hier keine Probleme zu erwarten.
Der Schneeschieber Aufsatz
Mein erster Eindruck: Sehr gut! Leicht und stabil.
Mein zweiter Eindruck: Zerkratzt er meine Solarmodule?
Die am unteren Ende der Schiebers angebrachte “Plastik-Lippe” sieht so aus, als könnte sie durchaus den ein oder anderen Kratzer im Glas hinterlassen.
Auch wenn die Glasoberflächen bei PV-Modulen in aller Regel aus widerstandfähigem Mineralglas gefertigt sind, habe ich hier meine Bedenken. Andererseits sind die Module der PV-Anlage ja auch Hagelkörnern und evtl abrutschendem Eis ausgesetzt. Trotzdem habe ich vorsichtshalber beim Betreiber des Wischmopshops, der Firma Axis24 GmbH, nachgehakt und aufgrund meiner Bedenken zusätzlich eine weichere Gummilippe erhalten. Diese ist für frischen Schnee durchaus ausreichend.
Will man festen, älteren Schnee vom Dach schieben, so sollte die Gummikante schon einigermaßen steif sein, aber eben noch ausreichend weich, damit keine Kratzer verursacht werden.
Kratzer brechen Licht und vermindern den Wirkungsgrad, aus diesem Grunde sollte man diese auf PV Modulen unbedingt vermeiden.
Ich habe den Schneeschieber auch aus diesem Grund direkt mit der weicheren Gummilippe ausgestattet.
Benutzung und Fazit
Wie oben bereits erwähnt, ist die Teleskopstange sehr solide verarbeitet. Die einzelnen Segmente der Stange lassen sich leicht auseinanderschieben und gleiten – nicht zuletzt dank der speziellen Formgebung.
Die Biegung der voll ausgezogenen Teleskopstange mit dem befestigten Schneeschieber-
aufsatz ist bei 12m schon beängstigend, man sollte äußerst vorsichtig damit umgehen. Der Wischmop-Shop bietet hier als Zubehör einen “Gleitschuh” an, um die Stange auf den Modulen abzustützen.
Etwas nervig ist der Schlauch im Winter. Er wird zum Schneeschieben nicht benötigt, ist aber fest mit dem Stangenkopf verbunden. Beim Ausziehen der Teleskopstange muss der Schlauch also Stück für Stück nachgeführt werden, damit sich nix verklemmt.
Das klappt aber sehr gut, und durch den Wasserschlauch bin ich natürlich im Sommer, wenn es ans Reigigen der Module geht, bestens gewappnet.
Es besteht darüberhinaus die Möglichkeit, den Schlauch zu demontieren und ihn im Frühjahr zur Reinigung der Module wieder anzuschließen. Ich persönlich lasse den Wasserschlauch erstmal an der Teleskopstange, für die paar Male Schnee schieben in unserer Gegend sollte es gehen. Wer täglich ran muss um die Anlage vom Schnee zu befreien, sollte sich überlegen, den Schlauch im Winter zu demontieren.
Alles in Allem bin ich recht überzeugt von der Lösung, hier erhält man für sein Geld vom Wischmop-Shop ein solide verarbeitetes Produkt; die Baumärkte bieten hier oft keine echten und vor allem hochwertigen Alternativen.
In Zukunft wird bei uns nicht nur VOR dem Haus Schnee geschoben sondern auch AUF dem Dach.
Testurteil: Absolut empfehlenswert!
04 | 01 | 2012
Änderungen in 2012
Geschrieben von Bookutus um 19:06 Uhr
Den üblichen Jahresrückblick erspare ich Euch an dieser Stelle.
Das Jahr 2011 war im Grund ein Jahr wie jedes andere auch, mit Höhen und Tiefen, spannenden und weniger spannenden Highlights.
Interessant jedoch die Neuerungen für 2012.
Allen voran für mich als Pendler natürlich interessant ist die Änderung der Pendlerpauschale.
Auch die Kürzung der Einspeisevergütung ist besonders zu beachten.
Gut, daß unsere PV-Anlage bereits in 2011 ans Netz gegangen ist.
Die Finanzseite wofam.de hat mir freundlicherweise die folgende Infografik mit den wichtigsten Änderungen für Verbraucher zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür!

Für weitere Informationen steht ein Artikel auf wofam.de bereit.
Die Grafik wurde zur Verfügung gestellt von Bianca Ziegler vom Finanzmagazin wofam.de
Dort finden sich auch weitere Erklärungen zu den einzelnen Änderungen.




